FEUERWEHR-VEREIN
NAVIGATION
ORGANISATION
VORSTANDSCHAFT
Martin Dummer
Erster Vorstand
Teresa Fries
2. Vorständin
Sieghard Senft
3. Vorstand
Kevin Traidl
Kassier
Andreas Kolbeck
Schriftführer
Christina Dummer
Frauenbeauftragte
BEISITZER
Christian Kürzinger, Josef Fries,
Dominik Stähr, Andreas Pangerl, Daniela Senft
FAHNENTRÄGER
Benjamin Brauner, Benedikt Baumer,
Simon Lugauer, Dominik Stähr
GESCHICHTE UNSERER FEUERWEHR
2019
Da die Schutzanzüge vom Typ "Bayern 2000" mittlerweile 20 Jahre alt waren, stand eine Ersatzbeschaffung an.
Mit einem gemeindlichen Budget von 10.000 Euro wurden verschiedene Hersteller anprobiert und getestet.
Der Zuschlag fiel auf den Anzug Fireliner IV der Fa. Consultiv. Um auf die bisherige Anzahl von 18 Schutzanzügen zu kommen, glich der Feuerwehrverein die Differenzsumme von ca. 5.000 Euro aus.
Um auch für künftige Anforderungen gewappnet zu sein, wurden die Anzüge in dreilagiger Form gewählt. Dies bietet auch Atemschutzgeräteträgern im Innenangriff besten Schutz.
1998
Josef Hamperl aus Rettenbach wurde 1974 im Gasthaus Kulzer in Schillertswiesen zum KBM des Bereiches Falkenstein gewählt.
Er war seither mit Schillertswiesen eng verbunden. Im Januar 1998 gab er im Schillertswiesener Gerätehaus sein Amt als KBM an Franz Bruckbauer aus Aumbach weiter. Zum Dank für die gute Zusammenarbeit überreichten ihm die 13 Kommandanten seines Bereiches eine Erinnerungstafel mit ihren Vereinsabzeichen.
Mit dem Einsatzbefehl „Waldbrand in Oberpoing“ fand im August 1998 eine Gemeinschaftsübung der Feuerwehrdamen aus Gfäll, Martinsneukirchen, Süssenbach, Siegenstein und Schillertswiesen statt. Eine Wasserförderung mußte vom Losenhof (Weiher) zur Kreuzung nach Oberpoing verlegt werden. Die beiden KBM Franz Bruckbauer und Michael Heuberger bedankten sich bei den Damen für die gute Übung und deren Einsatzbereitschaft.
1997
Bei der Jahreshauptversammlung am 06. Januar 1997 eröffnete
Ehrenkommandant Josef Kulzer die Sitzung zum 50. Male. Für seine Tätigkeit und als Zeichen der Wertschätzung wurde ihm ein Vereinskrug überreicht.
Am 12. April 1997 kam die FFW Martinsneukirchen zum Patenbitten nach Schillertswiesen. Nach dem Prolog der Kommandanten wurde die Patenschaft angenommen und im Gasthaus Hahn besiegelt.
Unter starker Beteiligung kam der Verein vom 06. – 09. Juni 1997 seinen Pflichten als Patenverein beim 100- jährigen Gründungsfest der FFW Martinsneukirchen nach.
1991-1995
Am 27.01.91 wurde in einer Vorstandschaftssitzung beschlossen, ein neues TSF bei der Gemeinde Zell zu beantragen. Im Mai 1992 verwies der Kommandant mit Bedauern auf die Mitteilung der Gemeinde, dass die Anschaffung des TSF wegen Nichtbereitstellung der Zuschussmittel aufgeschoben werden muss. Umso größer war die Freude, als dann 1993 die Zusage für die Neuanschaffung des Feuerwehrautos kam.
Nach Einholen mehrerer Angebote, entschied man sich für den TL 31 der Marke „VW“ mit „KILIAN“-Aufbau. Im Oktober `93 war es endlich soweit: das neue Feuerwehrauto konnte von Adolf Riederer, Franz Senft und Günther Reitmeyer in Zwiesel abgeholt werden.
Mit Bürgermeister Gerhard Hecht als Schirmherr und Altbürgermeister Richard Kulzer als Ehrenschirmherr wurde am Sonntag, den 5. Juni 1994 das neue Fahrzeug durch BGR Maximilian Hofmann geweiht. Trotz kaltem Regenwetters wurde mit Einlagen des Humoristen Albert Hierl bis spät in den Abend im Festzelt gefeiert.
Am 20.05.1994 wurde in einer Vorstandschaftssitzung der Beitritt
zum Kreisfeuerwehrverband im Landkreis Cham einstimmig be-
schlossen.
1990
Die erste Festausschußsitzung für das 90-jährige Gründungsfest wurde am 15.08.1989 abgehalten, wobei folgende Mitglieder anwesend waren:
1. Festleiter Adolf Riederer
2. Festleiter Gottfried Kulzer
Josef Kulzer, Reinhold Adlhoch, Andreas Baumer, Reinhold Brunner, Johann Schiegl, Arthur Schiegl, Franz Röder, Johann Dummer, Günther Reitmeyer, Rudolf Pangerl, Walter Dummer, Johann Riederer, Waltraud Pangerl, Rita Senft, Konrad Senft, Josef
Weber jun., und Senft Franz , Marianne Fichtl.
Adolf Riederer bat Bürgermeister Richard Kulzer um die Übernahme der Schirmherrschaft für das 90- jährige Gründungsfest mit Gerätehauseinweihung.
Als Dank für die Zusage überreichte er als äußeres Zeichen einen weißblauen Schirm.
Als Ehrenschirmherr steht ihm Ehrenkommandant Josef Kulzer zur Seite.
Als Festmutter konnte die Fahnenmmutter Marianne Fichtl und als Festbraut Sabine Pangerl gewonnen werden.
1988-1990
Bauliche Mängel am Gerätehaus veranlassten Kommandant Adolf Riederer und die Vorstandschaft sich wegen eines Neu- oder Umbaues des Feuerwehrhauses Gedanken zu machen.
Am 30. Juli 1988 wurde mit den Abbrucharbeiten des alten Gebäudes begonnen. Nach kurzer Bauzeit konnte am 01.Oktober 1988 die Hebefeier abgehalten werden. Nachdem die Rohbauarbeiten abgeschlossen waren, wurde noch im November 1988 das Richtfest im „neuen“ Schulungsraum gefeiert. 1989 erfolgte die Fertigstellung der Schrägtrockenanlage, des Unterrichtsraumes, der Innenräume sowie der Außenfassade. Die letzte Arbeit war, getan als im September 1989 die Einfahrt gepflastert und die Humusierung der Außenanlage beendet war.
Das Gemälde an der Außenfassade stiftete Johann Senft. Die Statue des Hl. Florian im Schulungsraum wurde von Kulzer Lothar und das schmiedeeiserne Podest von Andreas Baumer sen. gespendet.
Abbrucharbeiten am 30.07.1988
Durch die Mithilfe aller Feuerwehrmitglieder, die dazu 3640 Arbeitsstunden leisteten, konnte vom 27.-30. Juli 1990 das 90-jährige Gründungsfest mit Gerätehauseinweihung gefeiert werden.
1978 - 1986
Im Jahre 1978 wurde Adolf Riederer zum 1. Kommandanten gewählt, der ein besonderes Augenmerk auf die Ausbildung legte. In seiner Dienstzeit konnte vielen Gruppen das Abzeichen von Bronze bis Gold-Rot verliehen werden.
Durch die Anschaffung einer Heumeßsonde und der Funkeinbau ins TSF wurden die Anforderungen der Feuerwehrmänner und -frauen größer.
1979 wurde zum ersten Mal am Jugendwettbewerb in Marienstein teilgenommen.
Der letzte Feuerwehrball mit Tombola in Schillertswiesen wurde am 04.01.1980 im Gasthaus Hahn organisiert.
Am 16.8.1980 legte zum ersten Mal eine Gruppe die Leistungsprüfung in Gold-Rot ab.
Das Abzeichen wurde verliehen an:
Josef Kulzer, Adolf Riederer, Rudi Pangerl, Andreas Baumer, Günther Reitmeyer, Gottfried Kulzer, Konrad Senft, Josef Weber und Franz Röder.
Am 20.02.81 wurde der letzte Feuerwehrball im Gasthaus Schwarzfischer in Martinsneukirchen veranstaltet.
Am Jugendwettbewerb in Reichenbach und Jugendwissenstest in Rettenbach wurde 1982 teilgenommen.
11 Teilnehmer absolvierten 1982 das Jugendleistungsabzeichen.
Seit 1983 wird an Heilig-Drei-König ein Gedenkgottesdienst für verstorbene Kameraden in der Fillialkirche Martinsneukirchen abgehalten.
Bei der Jahreshauptversammlung wurde die Vorstandschaft neu gewählt. In seinem Ausblick streifte der wiedergewählte Kdt.
Riederer die Renovierung des Gerätehauses mit Anbau eines
Schlauchtrockenturmes.
1983 nahm die Jugendfeuerwehr am Jugendwettbewerb in Wetterfeld teil, und rang sich auf dem 6. Platz vor.
Zur Aufstockung der Finanzkasse wurde 1984 erstmals ein Grillfest im Feuerwehrgerätehaus organisiert. Da diese Veranstaltung bei der Dorfgemeinschaft guten Anklang fand, wurde diese in den darauf folgenden Jahren als Tradition weitergeführt.
Nachdem die im Jahre 1951 gekaufte TS 8 den Anforderungen nicht mehr genügte, wurde 1986 eine neue TS 8 der Marke „Ziegler“
angeschafft. In Verbindung mit einem Dorffest erhielt im Juni 1986 die neue Spritze durch BGR Maximilian Hofmann den kirchlichen Segen.
1974 - 1975
Eine der ersten Damenlöschgruppen legte 1974 eine Prüfung für das Leistungsabzeichen Wasser in Bronze ab.
Vordere Reihe, v.l.:
Gruppenführerin Marianne Baumer, Maschinistin Marianne Fichtl, Rosa Riederer, Maria Fischer, Elisabeth Prasch,
Hintere Reihe, v.l.:
Betty Brunner, Helga Schmid, Fanni Bohmann, Waltraud Pangerl
75 Jahre Feuerwehr mit Fahnenweihe wurde vom 26. bis 29. Juli 1974 gefeiert.
Für die Gesamtleitung des Festes war Josef Kulzer und Bürgermeister Richard Kulzer zuständig. Das Amt des Festleiters übernahm Martin Kürzinger.
Fahnenmutter: Marianne Fichtl
Fahnenbraut: Johanna Dummer
Festdamen:
Rosalinde Spitzer, Gerlinde Schiegl, Maria Schiegl, Rosemarie Dummer, Helga Weber, Mariele Kulzer, Marianne Fichtl, Gabriele Fischer, Hildegard Senft, Judith Weber, Hildegard Bräu, Edeltraud Dummer, Monika Schweiger
Fahnenbegleiterinnen:
Monika Reitmeyer, Silvia Schweiger, Hildegard Weber, Marion Kürzinger
1971 - 1974
Am 10. Juli 1971 wurde das TSF „Ford Transit“ und das Gerätehaus mit Löschteich durch H. H. Hofmann aus Zell geweiht. Zum Kauf des Autos brachte die Feuerwehr 6.000,00 DM selbst auf.
1974 wurde Jugendlichen ab 14 Jahren ermöglicht bei der FFW Schillertswiesen Jugendarbeit zu leisten. Laut Beitrittserklärungen von 1974 / 75 traten bei:
Reinhold Brunner, Alois Dummer, Karl Griesbeck, Hubert Kulzer, Erwin Pangerl, Johann Schiegl, Engelbert Weber, Martin Weber, Günther Adlhoch, Werner Adlhoch, Edmund Bohmann, Walter Dummer
1960- 1966
Da das alte Feuerwehrhaus baufällig geworden und auch für die Unterbringung der neuen „TS 8“ nicht mehr geeignet war, hielten Bürgermeister Johann Dummer und Kommandant Josef Kulzer den Bau eines neuen Feuerwehrgerätehauses für erforderlich.
1960 wurde eine Gemeindeversammlung einberufen, um dieses Projekt zu besprechen. Es gab verschiedene Probleme. Diese wurden aber vom Bürgermeister und Kommandanten gelöst.
In Falkenstein wurde 1962 die 1. Leistungsprüfung - Wasser abgelegt.
sitzend, von links:
Gerhard Schiegl, Lorenz Adlhoch, Günther Reitmeyer, Alfons Inhofer, Adolf Riederer
stehend, von links:
Kdt. Josef Kulzer, Johann Dummer, Konrad Senft, Eduard Schiegl, Andreas Baumer, Johann Dummer, Anton Weinfurtner, Rudolf Dummer, Franz Röder, Andreas Baumer sen., Josef Weber sen. (nicht auf dem Bild)
Nach Amtsantritt von Bürgermeister Richard Kulzer 1966 wurden die noch offenen Auflagen der Regierung von 1960 erfüllt und es konnte mit dem Bau des Gerätehauses begonnen werden.
1934 - 1955
Bis 1934 war die erste Fahne soweit verschlissen, dass sich der damalige Vorstand Johann Galli, ein gebürtiger Süssenbacher, entschloss, wiederum durch Spenden und Sammlungen, eine neue Fahne zu kaufen. Diese Fahne wurde 1934 in Süssenbach durch Expositus Groß geweiht.
Durch die Anregung des Maschinisten und Zeugwart Andreas Baumer bekam die FFW Schillertswiesen nach dem Krieg wieder neuen Aufschwung. Der amtierende Bürgermeister Niebauer aus Martinsneukirchen unterstützte mit Rat und Tat den Wiederaufbau der Wehr. Der Mitgliederstand war damals auf 53 angewachsen.
Bei einer Wahl am 16.03.1947 wurde Josef Kulzer fast einstimmig zum Kommandanten gewählt. In der harten Nachkriegszeit wurde die schlechte Finanzlage trotz verschiedener Neuanschaffungen und Aktivitäten wieder aufgebessert.
Eine Motorspritze „TS 8“ wurde am 14.03.1951 gekauft. Der Jagdpachtschilling aus den Vorjahren wurde der Feuerwehr dafür zur Verfügung gestellt.
Am 11.04.1955 wurde der erste Feuerwehrball im Gasthaus Kulzer in Schillertswiesen abgehalten.
1909
Im Jahre 1909 wurde die erste Fahne von der Fahnenstickerei Rupprecht in München zum Preis von 208,50 RM gekauft.
Die Fahne wurde noch im selben Jahr geweiht.
Der Chronik ist weiter zu entnehmen, dass nur durch großherzige Spenden und Zuschüsse der Aufbau der Wehr möglich war. Außergewöhnliche Zuschüsse und Spenden erhielt die Wehr von:
S. Durchlaucht Fürst von Thurn und Taxis 1901 25 RM
Fa. Buxbaum, Maschinenfabrik 1902 10 RM
Prinz Luitpold von Bayern 1902 20 RM
Prinz Ruprecht von Bayern 1902 10 RM
Königl. Hoheit, Frau Fürstin v. Rgbg. 1902 20 RM
Frau Herzogin von Württemberg 1902 10 RM
Fürst Thurn und Taxis 1903 20 RM
Heinrich Lang, Maschinenfabrik 1904 20 RM
K. u. K. Fürstin von Regensburg 1904 20 RM
Königliches Bezirksamt Roding 1905 50 RM
(Foto: Fahnenweihe 1909)
1899
Am 22.09.1899 beschlossen einige beherzte Männer aufgrund einer Verordnung vom Königlichen Bezirksamt Roding eine Freiwillige Feuerwehr zu gründen. Unter der Leitung des damaligen Lehrers Büller aus Martinsneukirchen, wurde eine Versammlung im Hause des Johann Röder abgehalten. 27 Gemeindebürger traten damals der Feuerwehr bei.
Folgende Vorstandschaft wurde laut erster Eintragung des Protokollbuches gewählt:
Röder Johann zum Kommandanten (Hauptmann)
Lehrer Büller zum Protokollführer
Schwarzfischer Johann zum Kassier
Hirschberger Georg zum Zeugwart
Der jährliche Beitrag wurde auf 50 Pfennige festgesetzt. Helme wurden von der Feuerwehr bezahlt und aus dem Erlös von Sammlungen und Veranstaltungen finanziert.
Die Jacke und Mütze der Uniform kostete in diesen Jahren je 11 Reichsmark, die jeder selbst bezahlen musste.
Im Jahre 1902 wurde eine Handlöschmaschine gekauft, die sich schon am 14.08.1902 beim Brand im Anwesen Doblinger in Riegertshof mit bestem Erfolg bewährte.
In den folgenden Jahren wurde durch gemeinschaftliche Mithilfe ein Feuerwehrhaus gebaut. Nach Erzählungen der älteren Mitglieder ist der Wahlspruch: „Alle für einen, einer für alle“ beim Bau dieses Feuerwehrhauses ein wenig ins Wanken geraten. Da die Führungsspitze der Wehr alle im anderen Teil des Dorfes wohnten, beanspruchten sie auch die Zufahrt zum Feuerwehrhaus auf ihrer Seite. Im Laufe der Zeit hatte sich jedoch diese Ausführung nicht bewährt und es wurde die Zufahrt auf die andere Seite verlegt. An Ausrüstungsgegenständen wurden dann im Laufe der Zeit noch Koppel mit Haken und Seil gekauft.